Leysin, Fastnacht 2008

Das kleine Leysin ist bei uns ziemlich unbekannt.
Es gibt ein kleines familienfreundliches Skigebiet und ein paar nette Tourenmöglichkeiten.

Volker & Katja hatten das Gebiet entdeckt und uns gleich auch im "Grand Hotel" eingebucht :
Im Gästehaus der Schiller International University !
piste
hotel

Allerdings hielten die Zimmer nicht (ganz) was die Fassade versprach !
Allerdings ist die Fassade so prachtvoll, dass hier sogar ein Thomas Mann Film gedreht wurde.

In der Nacht nach unserer Ankunft gab es erstmal soviel Neuschnee, dass an Touren nicht zu denken war.
Dafür hatten wir, wenn auch bei schlechter Sicht, schönen (Pulver-)Tiefschnee auf der Piste.
Ein Dank an den Pistendienst, der die Pisten so präpariert, dass genügend Gelegenheit zum Tiefschneefahren bleibt !

Der nächsten Tag ist wunderschön : Blauer Himmel, Sonne, leider etwas windig.

Der Tour de Famelon (2138m) ist unser Ziel.
Der Start ist auf ca. 1335m bei Solepra (Richtung Col de Mosses)
Wir sind eine große Gruppe und haben außerdem einen (Touren-)Anfänger dabei. Das Tempo ist gemütlich.

Zunächst geht es über eine Fahrstrasse, später über angenehm geneigte Hänge. Zum Schluß ein steiles Stück auf den Ostrücken der zum Tour de Famelon hinauf führt.

Oben auf dem Ostrücken zum Famelon ist der Wind zum Sturm gworden !
Und das bei blauestem Himmel und Sonnenschein !

In einem Kar, nach ca. 3h reicht es den meisten und nur noch der "harte Kern" ;-) geht weiter.
Der Hang hinauf in den Sattel mit jede Menge Treibschnee ist uns nicht ganz geheuer, wir gehen einzeln und mit Höchstgeschwindigkeit.
Im Sattel sorgt der Düseneffekt dafür, dass wir uns wie im Windkanal fühlen und Mühe haben auf den Beinen zu bleiben.
Nach einem kurzen vereisten Steilhang lassen wir die Ski stehen und steigen die letzten Meter zu Fuß hoch.

gipfel

Bei der Abfahrt haben wir, abgesehen von dem verblasenen Rücken, recht guten Schnee und können ein paar schöne Bögen in die Hänge ziehen.

Am nächsten Tag ist es bedeckt, von Westen ziehen dicke schwarze Wolken heran.
Wir versuchen uns trotzdem am Mont d'Or (2175m)
Als es anfängt zu schneien, kehren die meisten gefrustet um.
Eine kleine Gruppe versucht noch zum Gipfel zu kommen, aber dann kommt zu dem Nebel dichtes Schneetreiben und dann reicht es auch uns !

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