Nachdem es einige Probleme beim Finden einer Unterkunft
gab, sind wir mal wieder in einer
"Zivilschutzanlage" (= Bunker !)
gelandet.
Nur die Küche und der recht gemütliche Aufenthaltsraum sind oberirdisch.

Am 1.Tag
war das Wetter unsicher, deshalb ging's erstmal auf eine kleine Tour :
Der Cuolm da Latsch. Die Schneeverhältnisse waren dürftig. Es lag für die Jahreszeit vielzu wenig Schnee und der war von übler Qualität : griesiger Schwimmschnee ! |
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Um einen Einblick in den Schneedeckenaufbau zu bekommen, wurde ein Schneeprofil gegraben. Das Ergebnis war wie befürchtet
und erklärte auch die Lawinenwarnstufe 3
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Auf
Grund der unsicheren Lawinensituation und des immer noch schlechten Wetters,
gingen wir auch am 2.Tag auf Nummer
sicher :
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3. Tag :
Über Nacht hat es ca. 15cm geschneit,
aber am Morgen ist der Himmel endlich mal wieder blau.
Wir fahren nach Davos-Frauenkirch. Unser Ziel ist das Chörbsch Horn (2650m).

Der Aufsteig ist südexponiert und
meist flach genug, so dass er bei geschickter Spuranlage auch bei Lawinenstufe
3 begehbar ist.
Der Aufstieg dauert ca. 3h. Bei der Abfahrt haben wir anfangs traumhaften Pulverschnee
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Bilder von Hardy Knoll & Franz Müller

Das Safiental ist bei uns wenig bekannt,
es ist ein abgelegenes Tal parallel zum Valsertal.
Ganz hinten im Talgrund liegt das gemütliche Turrahus (www.turrahus.ch).
Dort hatten wir uns einquartiert.
Leider war die Begrüßung durch das Wetter recht unfreundlich.
Am ersten Tag gingen wir, bei schlechtester Sicht und Schneetreiben, auf den Safier Skiberg (2707m).
Am zweiten Tag ist das Wetter so miserabel,
dass wir die Hütte nur für eine Pieps-Suchübung verlassen.

Aber am 3. Tag ist das Wetter endlich mal gut.
Wir machen eine herrliche Tour auf das Strätscherhorn
(2557m).
Die Tour geht meist über relativ flache Hänge
(unter 30°), und ist bei fast allen Bedingungen machbar.
Zum Ausgleich für den verpatzten Vortag, hatten wir bei der Abfahrt beste Schneeverhältnisse.

Der letzte Tag began schön. Zusammen mit einer
anderen Gruppe machten wir uns auf den Weg zum Tällihorn
(2857m).
Während des Aufstiegs kommt dann aber doch wieder Schlechtwetter auf. Und
nach gut ca. 2,5h, auf ca. 2600m, beschließen wir auf den Gipfel zu verzichten
und die noch einigermaßen gute Sicht für die Abfahrt zu nutzen.

Als wir (Rainer und ich) am nächsten Morgen in Richtung Südfrankreich aufbrechen, verabschiedet sich das Safiental wie zum Hohn mit dem besten Wetter der ganzen Woche !
Andreas