Fastnacht 2011
"Wenig Schnee aber viel Sonne"
In diesem Jahr hatten wir uns im Naturfreundehaus Beatenberg
einquartiert.
Beatenberg liegt oberhalb des Thunersees.
Von der Terasse aus hat man eine phantastische Aussicht auf die Berge des Berner Oberlands :
Eiger, Mönch Jungfrau und viele mehr.
Das Bild (oben) ist zwar vom Sommer, aber mehr Schnee lag auch nicht !
Das Haus liegt im Pistenbereich der Niederhornbahn.
Bei guter Schneelage kann man direkt vom Haus aus losfahren bzw. zum Haus hinfahren.
| Das Haus hat mehrere Schlafräume, eine große Küche und einen gemütlichen Aufenthaltsraum. Die Sanitäreinrichtung ist ewtas knapp bemessen : Zwei kleine Waschräume mit jeweils nur einer Dusche. Der Hüttenwart ist meistens anwesend und "schaut nach dem Rechten" !
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Aber es gibt einen großen "Spiele-Raum" !
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Am Abend wurden immer Karten und Führer studiert um die Tour für den nächsten Tag zu planen. |
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Unsere erste Tour war das Gemmenalphorn. Man startet am Besten am kleinen Skilift im Ortsteil Waldegg auf ca. 1340 m.
Wer will kann das erste Stück mit dem Lift fahren, aber wir zogen es vor "by fair means" zu gehen :
Über die Alp Mittelhag (1371m) und dann den steilen Graben hinauf zum Fahrweg der zur Chüenmatte (1692m) zieht.
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Wie man links sieht, war der Weg allerdings nur bedingt "skitauglich" ! An der Chüenmatte wurde eine Rast eingelegt, damit sich die weit auseinander gezogene Truppe wieder sammeln konnte.
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Oberhalb der Alp Oberberg (1818m) kann man den Gipfel sehen. Der Hang ist allerdings nicht so flach wie er scheint.
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Am Gipfelgrat gab es ein etwas exponierter Gratabsatz, der bei dem wenigen Schnee etwas Konzentration erforderte. |
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Nach einer sonnigen Gipfelrast machten wir uns an die Abfahrt. |
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Das Rengghorn ist eigentlich nur eine Graterhebung im NW-Grat der Schwalmere, sieht aus dem Tal aber wie
ein richtig spektakulärer Gipfel aus.
Man fährt von Wilderswil auf einer schmalen, steilen Straße ins abgelegene Saxettal.
Im Talschluß, auf 1100m liegt das kleine Örtchen Saxeten.
Man geht auf der Ostseite des Tales, über die Under-, Mittel- und Oberbergalp zum Rengglipaß (1879m) hinauf.
Von dort über den recht steilen NW-Hang auf den Grat. Bei guten Schneeverhältnissen gibt es eine rasante Abfahrtsmöglichkeit
über einen steilen Hang nach Osten ins Nessleren.
Im Führer steht "unbekannte Tour in einem unbekannten Tal".
Bekannt war die Tour wohl wirklich nicht, denn außer uns waren nur noch 2 Pärchen unterwegs.
Auch diesmal war der "Einstieg" ein schmaler Pfad durch einen steilen Waldhang, mit Ski nur bedingt begehbar.
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Nach ca. 1,5 h, an der Mittelbergalm (1633m), gab's eine sonnige Rast.Hier löste sich die Gruppe in verschiedene Kleingrüppchen auf: Ein kleiner Teil beschloss die Tour hier in der Sonne zu beenden. |
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Ein paar wollten noch bis zur Oberbergalm oder zum Rengglipaß um die schönen Abfahrtshänge zu geniessen und eine kleinere Gruppe wollte immer noch zum Gipfel !
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Im Rengglipaß(1880m) angekommen, wollten nur noch der "harte Kern" weiter.
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Bild unten links : Die steile O-Flanke. (Maus drauf : Abfahrtsroute) |
Am "Gipfel" : Mareike, Rainer, Markus, Hardy, Andreas.
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Die weitere Abfahrt war weniger spektakulär : Bald kamen wir zu einer Alm (1457m) von wo aus ein "Schlittenweg" hinunter nach
Saxeten führte. |
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Hardy, Rainer, Mareike, Markus, Andreas.
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Die Lobhörner sind eher als Kletterberge bekannt, aber auf das kleine Lobhorn kann man von Süden her mit den Ski
bis zum Gipfel.
Im unteren Teil des Lauterbrunnentals zweigt ein schmales Bergsträsschen ab und führt steil hinauf zum Örtchen Isenfluh
(1081m).
Von dort führt eine kleine Seilbahn zum Ortsteil Sulwald (1530m).
Wieder waren wir eine sehr große Gruppe, ca. 15 Leute !
Das Wetter : wieder super. Unter uns ein Nebelmeer, über uns blauer Himmel !
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"Schon wieder" :Es ging mit einem steilen Anstieg durch den Wald los. |
Nach dem Steilstück tauchren im Hintergrund die Lobhörner auf.
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Um auf das kleine Lobhorn zu kommen, muss man unter dem großen Lobhorn einen steilen Hang queren. |
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| Vom Gipfel aus hatten wir nochmal eine beeindruckende Sicht auf unseren steilen Abfahrtshang vom Rengglihorn. (Bild links)
Unsere Abfahrt begann mit schönen Firnhängen (oben), wurde dann aber anspruchsvoller (unten links). |
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Richtig übel wurde es beim letzten Steilhang der nicht nur steil, sondern auch mit Felsen und Bäumen durchsetzt war. Aufgrund der geringen Schneehöhe war die Abfahrt eine echte Herausforderung. (unten) |
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Für die drei Schwalmerebegeher hatte sich der Aufstieg gelohnt. Sie hatten im oberen Teil noch eine gute Abfahrt. In Isenfluh konnten wir in der Abendsonne noch ein Abschlußbier genießen. |
Bilder : Kühli, Mareike, Gisela, Hy und andere.
