ACHTUNG
DiesHIER ist die "alte" Seite der MTB-Gruppe. Sie ist nicht mehr aktuell !


MountainbikerNatürlich gibt es innerhalb der Sektion Kaiserslautern auch einige Stollenreifenfreunde,jene buntgekleideten Weiblein und Männlein, die, teils in Rudeln auftretend, auf Waldpfaden unterwegs sind und auch noch dort nicht aus dem Sattel steigen, wo sie eigentlich zu Fuß schneller hoch kämen.

Die Bergradler treffen sich meist spontan, immer dann, wenn sie zum Klettern keine Lust haben, oder das Wetter zum Klettern zu schlecht (naß, kalt, heiß ...) ist.

Kontakt :

Zigeunerfels

Organisiert findet das Mountainbiken im kommenden Jahr (2003)nur an einem Termin statt :
(siehe auch : Jahresprogramm)

12. April 2003    Nahetal und Nahehöhen
Für alle pfälzer Radler die mal neue Wege und Pfade kennenlernen wollen organisisert die die Ortsgruppe Idar-Oberstein diesen Tag im Kirner Land, dem Hauptklettergebiet der Ortsgruppe.
Kontakt : Torsten Klein

 

 

Rückblicke 2001

Mountainbike im Kirnerland

Torsten Klein und seine Freunde von der Ortsgruppe Idar Oberstein hatten zum "Biken" rund um Kirn eingeladen. Leider war ich der einzige "Lautrer" der sich am Samstagmorgen in Kirn einfand. Das mag daran gelegen haben, daß das Wetter bisher hauptsächlich aus Dauerregen bestanden hatte.
Die TruppeAber an diesem 31.03. strahlte die Sonne vom blauen Himmel ! Insgesamt waren wir 10 Leute, die sich ziemlich pünktlich auf den Weg machten. Rund um Kirn geht's eigentlich nur hoch und so war auch gleich der erste Aufstieg ein Härtetest und die Kirner "Bergradler" zeigten gleich, was sie unter Kondition verstehen. Nachdem wir dem Schloss Dhaun einen Höflichkeitsbesuch abgestattet hatten, ging's auf schmalem rutschigen Pfad hinunter ins Simmerbachtal. Der hatte auf Grund der vielen Regenfälle Hochwasser und Torsten musste bezgl. der Route etwas improvisieren. Nach meinem Gefühl sind die Täler hier viel tiefer eingeschnitten und die Berge viel steiler als in der Südpfalz, auf jeden Fall kam gleich wieder ein schweißtreibender Aufstieg. steiler AufstiegErschwerend kam hinzu, dass der Boden nass wie ein Schwamm war und man bei dem zähen Matsch sogar bergab noch "treten" musste ! So ging's auf und ab weiter nach Kellenbach, wo uns ein Versorgungsfahrzeug mit Snacks und Getränken erwartete! (Herzlichen Dank dem Organisationskommitee!) Die Stärkung war auch angebracht, denn nun war der Aufstieg auf den Lützelsoon angesagt, immerhin 400 Höhenmeter. Der Lützelsoon ist ein langgestreckter Bergrücken, von knapp unter 600m. Er zieht sich ca. 4km lang von NO nach SW und bietet eine herrliche Aussicht z.B. auf den Idarwald und den Hunsrück. Leider forderte der aufgeweichte matschige Weg die ganze Konzentration und Kraft ! Am kleinen Aussichtsturm beim Teufelsfels gab's die wohlverdiente Rast und danach ging's zum Glück fast nur noch bergab. Nach einem kleinen Abstecher zum Schloss Wartenstein waren wir dann auch bald am Ziel : Eine kleine Hütte, schön am Bach gelegen, wo schon ein netter Mensch mit Getränken aller Art und Gegrilltem auf uns wartete! Der Tacho zeigte gerade mal gute 40km, aber was für Kilometer !
Torsten hatte eine anstrengende, aber wunderschöne Strecke ausgesucht und für eine perfekte Organisation gesorgt ! Ich kann jedem nur empfehlen die Tour im kommenden Jahr mitzumachen.

Andreas

Mountainbikewochenende in der Südpfalz

Nachdem wir im März bei strömendem Regen vor die Wahl gestellt wurden, Material und Mensch zu testen oder zu verschieben, waren alle für einen späteren Termin. Andreas muss in dieser Zeit dann einen besonders guten Kontakt zu Petrus gepflegt haben, denn mit dem Ersatztermin 11. bis 13. Mai hatte er ein wirklich goldenes Näschen.Dicke Eiche
Da Andreas für den Gepäcktransport gesorgt hatte, hatten wir so viele Sachen dabei, die locker für eine ganze Woche Urlaub gereicht hätten. Ohne Balast ging es dann am Freitagabend auch ganz bequem vom "Paddelweiher" hinauf zur Hütte "Dicke Eiche". Wir waren dort nicht die einzigen Gäste. Eine Gruppe aus Kusel begann gegen Mitternacht mit einem Grillfest und unterhielt uns noch lange Zeit mit fröhlichem Gelächter. Um so erstaunlicher war, dass die fidelen Frauen am nächsten Morgen wieder ganz früh fit waren und noch vor uns die Duschräume besetzten.
Nachdem jeder sein spezielles Sportlerfrühstück eingenommen hatte (der eine versteht darunter Marmorkuchen, der nächste Kraftfutter usw.) begann unsere Tour. Die jüngsten Teilnehmer waren Anfang 20, der älteste schon über 60. Dass die Zuordnung Alter -> Fitness nicht unbedingt antiproportional ist, führte uns der älteste Teilnehmer beeindruckend vor ! Ich selbst war der Meinung, dass ich mich durch regelmäßige Waldläufe und gelegentliche Radtouren auf den Donnersberg eigentlich ganz gut vorbereitet habe, doch welch ein Irrtum !!! Meine überflüssigen Pfunde machten mir fürchterlich zu schaffen bei den schweißtreibenden Aufstiegen die Andreas für uns ausgesucht hatte. Sogar die Tapfersten unter uns mussten ab und an schieben, weil einfach die Räder nur noch durchdrehten. Die Schmerzen in den Waden wurden dabei schier unerträglich.Gerda in action Der einzige Trost für mich war, dass ich nicht immer als letzte ankam, oder waren die anderen nur höflich und ließen einer alten Dame den Vortritt ? Bei den steilen Abfahrten auf sogenannten Single-Trails waren dann die "jungen Wilden" mit ihren High-Tech-Rädern nicht mehr zu bremsen.
Wie dem auch sei, die Etappen waren herrlich, enorm abwechslungsreich und verdienen das Prädikat "sehr empfehlenswert". Bei dem wunderschönen Wetter hatte man zudem immer fantastische Ausblicke. Die einzelnen Ziele sind unten ausführlich beschrieben. Dass sich keiner Verletzungen zugezogen hat, die Stimmung trotz der Anstrengungen immer großartig war, muss hier ebenfalls unbedingt erwähnt werden. Nachdem wir am Spätnachmittag den wirklich qualvollen Aufstieg zurück zur Hütte geschafft hatten, empfing uns dort eine Frauen-Gymnastikgruppe mit lautem, fröhlichem Gesang, der noch weitere fünf Stunden ununterbrochen anhalten sollte. Ich wusste nicht, dass es so dicke Liederbücher gibt, denn kein Lied wiederholte sich. Trotz Gesang hatten wir keine Probleme mit dem Einschlafen, die Müdigkeit war stärker. Am Sonntag gab es dann noch eine kleine, aber feine Rundtour, die als sehr erholsam empfunden wurde. Als wir uns am Paddelweiher verabschiedeten, waren wir uns alle einig: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei, 1400 Höhenmeter können uns nicht abschrecken ! Wir danken Andreas für das schöne Wochenende !

Gerda Baus

 

MTB-Wochenende "Rund um Häschde"

Das Programm (Kurzfassung) :

Freitag : Anfahrt zum Wanderheim "Dicke Eiche" des Pfälzerwald Vereins. "Abendspaziergang" (natürlich per Rad !) zum Hühnerstein.

Samstag : Dicke Eiche - Bühlhof - Oberschlettenbach - Lindelbrunn - Lauterschwan - Birknhördter Linde - Reisdorf - Hohe Derst - Ruine Guttenberg - Kolmerkapelle (b. Dörrenbach) - Bad Bergzabern - Pleisweiler-Oberhofen - Klingenmünster / Burg Landeck - Hundsfels - Stein - Gossersweiler - Schwanheim - Dicke Eiche.
Insgesamt 62 km, ca. 1400 Höhenmeter.

Sonntag : Dicke Eiche - Winterkirchel - Vier Buchen - Schwarzer Mühlenwoog - Römerfels (b. Dahn) - Erfweiler - Dicke Eiche. Ca. 20 km.

Langfassung (+ Bilder) . . .  

letzte Änderung 22.12.2002